Das Think Camp

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Aus Erfahrung wird man klug – aber für Veränderungen muss man alte Denkmuster über Bord werfen. Beim Think Camp der Stiftung Münch treffen deshalb die Erfahrung und das Wissen renommierter Experten von heute auf die frischen Ideen und den Tatendrang der Experten von morgen.

Das Think Camp versammelt die Teilnehmer an einem Wochenende, um sich zu einer bestimmten Fragestellung neue Lösungsansätze zu überlegen.  Sie erhalten wichtige theoretische Kenntnisse von den Experten und setzen dann ihr Wissen in kreative Konzepte um, die sie abschließend präsentieren.

Das Think Camp richtet sich an Studierende ab dem 5. Semester, Doktoranden und Postdoktoranden sowie Berufsanfänger, die das Gesundheitswesen der Zukunft aktiv gestalten wollen.

Das Think Camp findet drei mal pro Jahr mit wechselnden Themen und Dozenten statt.

Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich.

nächstes Think Camp:

"Baustelle Notfallversorgung in Deutschland - mehr Effizienz und Patientenorientierung!"

21. - 23. September 2018, Frankfurt

Bewerbungen können bis zum 1. August eingereicht werden!

Die Versorgung medizinischer Notfälle ist im bestehenden System Aufgabe der niedergelassenen Ärzte, der Krankenhäuser und der Rettungsdienste. Doch die Notfallversorgung erfolgt weitgehend unkoordiniert. Notaufnahmen der Krankenhäuser werden zunehmend von einer hohen Anzahl an Patienten aufgesucht, für die theoretisch niedergelassene Ärze zuständig wären.

Die Gründe sind vielfältig: Zum Teil besteht Unwissenheit über die Zuständigkeit, zum Teil erwarten die Patienten Vorteile davon, weil in der Klinik alle Fachrichtungen und moderne Apparate vor Ort sind. Der zunehmende Versorgungsengpass bei Fach- und Hausärzten in ländlichen Regionen tut sein Übriges. Kliniken werfen den Kassenärztlichen Vereinigungen Versagen in der Organisation vor. Diese wiederum betonen, die Kliniken würden über Notfälle nur ihre Betten füllen wollen. Dabei ist auch die Finanzierung ein Streitpunkt, weil die ambulante Notfallversorgung in Kliniken nicht kostendeckend erfolgt.

Wie kann die Notfallversorgung so organisiert und vergütet werden, dass die Patienten flächendeckend einen Zugang haben? Wie sind dabei die Rettungsdienste einzubinden? Können darüber hinaus innovative Technologien eingesetzt werden, um eine effizientere Patientensteuerung zu erreichen? Mit diesen Themen befassen sich die Teilnehmer des nächsten Think Camps.

 

Die Dozenten:

  • Prof. Dr. Marion Haubitz,  Direktorin der Medizinischen Klinik III am Klinikum Fulda, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen
  • Dr. Bernhard Gibis, Leiter des Dezernats Ärztliche Leistungen und Versorgungsstruktur der KBV
  • Jochen Metzner, Referatsleiter Krankenhausversorgung, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
  • Dr. Dennis Göbel, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken

Der Ablauf:

Die Dozenten führen aus unterschiedlichen Perspektiven in das Thema ein. Dabei finden keine reinen Frontalvorträge statt, sondern die Teilnehmer haben ausreichend Raum für Rückfragen und Austausch sowohl untereinander als auch mit den Dozenten. Abschließend entwickeln die Teilnehmer in drei Gruppen jeweils ein Positionspapier, das sie am letzten Tag präsentieren und mit der Gruppe diskutieren.

Das Think Camp beginnt am Freitag um 13 Uhr und endet am Sonntag gegen 12 Uhr.

Kosten für Übernachtung im Veranstaltungshotel und Verpflegung trägt die Stiftung; die Teilnehmer müssen nur die Reisekosten selbst übernehmen.

Wer kann sich bewerben?

  • Studierende ab dem 5. Semester (z.B. aus Medizin, Gesundheitsökonomie, Medizinische Informatik, IT, Public Health, Pflegewissenschaften)
  • Doktoranden
  • Berufsanfänger aus entsprechenden Einrichtungen (Krankenkassen, Pharma, Beratung, Krankenhäusern)

Für die Bewerbung ist erforderlich:

  • ein Motivationsschreiben: Wieso sind Sie dabei? Überzeugen Sie uns von sich. In sieben Sätzen.
  • ein Lebenslauf, ein Überblick über Ihre besonderen Aktivitäten und Ihr Engagement (Praktika, Veröffentlichungen, Konferenzen und Veranstaltungen)
  • Ihre Zeugnisse
  • Bitte senden Sie Ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail an kontakt@stiftung-muench.org

Die Informationsbroschüre finden Sie HIER

Das sagen die Teilnehmer über das Think Camp:

Sehr schön fand ich auch, dass der Workshop an sich einen Vernetzungscharakter hat der dazu beitragen kann, neue Wege der Gesundheitsversorgung zu entdecken und zu beschreiten.

 

Die vielfältigen Inputs, Diskussionen und Gespräche waren nicht nur auf einer professionellen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene eine grosse Bereicherung.

 

Die Ausrichtung des Think-Camps als Veranstaltungsreihe, bei der Out-of-the-Box-Denken nicht nur möglich, sondern sogar erwünscht ist, legt damit den Grundstein für innovative Konzept- und Produktideen. 

 

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: es war eine großartige Veranstaltung!

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Die Netz.Werk.Macher.
Das neue Format für Nachwuchswissenschaftler und junge Führungskräfte

Immer mehr ältere Menschen – also auch immer mehr Menschen, die medizinische Leistungen in Anspruch nehmen.
Immer weniger Menschen, die diese Leistungen bezahlen. Und erbringen.

Das Gesundheitssystem in seiner bestehenden Form kann langfristig beides nicht mehr vereinen. Es droht eine Rationierung von Leistungen.

Dies zu vermeiden, ist das Ziel der Stiftung Münch. Mit dem Format der Netz.Werk.Macher sollen  junge, engagierte Wissenschaftler und Nachwuchsführungskräfte angesprochen werden, die dieses Ziel mit kreativen Ideen und innovativen Konzepten jenseits der eingetretenen Pfade vorantreiben wollen.

 

 

 

In Zusammenarbeit mit dem medhochzwei-Verlag

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