Das Think Camp

 

Stiftung_Muench_ThinkCamp Kopie 2Aus Erfahrung wird man klug – aber für Veränderungen muss man alte Denkmuster über Bord werfen. Beim Think Camp der Stiftung Münch treffen deshalb die Erfahrung und das Wissen renommierter Experten von heute auf die frischen Ideen und den Tatendrang der Experten von morgen zusammen.

Das Think Camp versammelt die Teilnehmer, um sich zu einer bestimmten Fragestellung neue Lösungsansätze zu überlegen.  Sie erhalten wichtige theoretische Kenntnisse von den Experten und setzen dann ihr Wissen in kreative Konzepte um, die sie abschließend präsentieren.

Das Think Camp richtet sich an Studierende ab dem 5. Semester, Doktoranden und Postdoktoranden sowie Nachwuchsführungskräfte mit herausragenden Leistungen und überdurchschnittlichem Engagement. Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich. 

Das Think Camp findet drei mal pro Jahr mit wechselnden Themen und Dozenten statt.

Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich.

Das nächste Think Camp findet vom 17. bis 19. November 2017 in Berlin statt. Details folgen in Kürze!

Wer kann sich bewerben?

  • Studierende ab dem 5. Semester (z.B. aus Medizin, Gesundheitsökonomie, Medizinische Informatik, IT, Public Health, Pflegewissenschaften)
  • Doktoranden
  • Berufsanfänger aus entsprechenden Einrichtungen

    mit herausragenden Leistungen und überdurchschnittlichem Engagement.

Für die Bewerbung ist erforderlich:

  • ein Motivationsschreiben: Wieso sind Sie dabei? Überzeugen Sie uns von sich. In sieben Sätzen.
  • ein Lebenslauf, ein Überblick über Ihre besonderen Aktivitäten und Ihr Engagement (Praktika, Veröffentlichungen, Konferenzen und Veranstaltungen)
  • Ihre Zeugnisse
  • und wenn möglich ein Referenzschreiben.

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2. Think Camp 2017:

"Welche neuen Berufe braucht die Gesundheitsversorgung von morgen?"
19. bis 21. Mai, Berlin

Künstliche Intelligenz, Apps, Roboter – immer mehr Technik kann in der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden. Sie soll Ärzte und Pfleger entlasten, Diagnostik und Therapie verbessern. Auch soll sie der Bevölkerung ermöglichen, bei einfacheren medizinischen Problemen nicht immer gleich den Arzt aufsuchen zu müssen oder im Alter länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.

Doch damit die neuen Techniken ihre Wirkung entfalten und gezielt eingesetzt werden können, müssen zum einen bestehende Prozesse erneuert werden. Zum anderen entstehen völlig neue Anforderungen an die Gesundheitsberufe. Brauchen wir künftig eine IT-Schwester, einen Arzt-Assistenten? Wer braucht welche Qualifikationen? Und wer wird wo eingesetzt? Mit diesem Thema befasste sich das zweite Think Camp 2017.  Hier geht es zum Bericht

Gemeinsames Positionspapier der Teilnehmer

Im Anschluss an das Think Camp haben die Teilnehmer ein gemeinsames Positionspapier entwickelt. Darin beschreiben sie aus der Sicht junger Akteure des Gesundheitswesens, welche Veränderungen und welche neuen Berufsgruppen erforderlich sind, um das Gesundheitssystem an die demografischen und technischen Veränderungen anzupassen. Sie fordern einen Wandel weg von der Fokussierung auf Krankheitsbehandlung hin zum Erhalt der Gesundheit und eine sektorenübergreifende Versorgung. Die strikte Trennung zwischen pflegenden und ärztlichen Berufen soll aufgehoben, eine gemeinsame Berufskammer aufgebaut und die Aus- und Fortbildung aller Gesundheitsberufe lebenslang modular angeboten werden. Die Gesundheits- und Behandlungsdaten müssen auf einer elektronischen Gesundheitsplattform gesammelt vorliegen, wobei jeder Einzelne entscheiden kann, wem er Zugang gewährt.

Das Positionspapier lesen Sie HIER

Think Camp "Vergütungsmodelle in Netzwerken"
September 2016 - den Bericht finden Sie HIER

 

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Die Netz.Werk.Macher.
Das neue Format für Nachwuchswissenschaftler und junge Führungskräfte

Immer mehr ältere Menschen – also auch immer mehr Menschen, die medizinische Leistungen in Anspruch nehmen.
Immer weniger Menschen, die diese Leistungen bezahlen. Und erbringen.

Das Gesundheitssystem in seiner bestehenden Form kann langfristig beides nicht mehr vereinen. Es droht eine Rationierung von Leistungen.

Dies zu vermeiden, ist das Ziel der Stiftung Münch. Mit dem Format der Netz.Werk.Macher sollen  junge, engagierte Wissenschaftler und Nachwuchsführungskräfte angesprochen werden, die dieses Ziel mit kreativen Ideen und innovativen Konzepten jenseits der eingetretenen Pfade vorantreiben wollen.

 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit dem medhochzwei-Verlag

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