2015 wurde der Preis erstmals vergeben – und hat sich seitdem zu einer der begehrtesten Auszeichnungen in der Gesundheitsbranche entwickelt: in den vergangenen Jahren gingen jeweils über 100 Bewerbungen ein. Zum Erfolg trägt dabei nicht nur das Preisgeld bei. Die Gewinner schätzen an der Auszeichnung besonders die Kontakte, die sich ergeben und die sie zum Beispiel auf der Preisverleihung knüpfen können, bei der zahlreiche Persönlichkeiten aus der Gesundheitsbranche und Unternehmen anwesend sind.

Die Gewinner werden von einer Jury ausgewählt, die in diesem Jahr neu zusammengesetzt wurde. Als Mitglieder konnten erneut namhafte Experten gewonnen werden, die ihre Aufgabe für die nächsten zwei Jahre übernommen haben.  „Wir achten bei der Besetzung darauf, dass möglichst alle Akteure vertreten sind – also Leistungserbringer, Krankenkassen, Patienten -, damit die Beurteilung möglichst ausgewogen getroffen wird“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Münch, Stephan Holzinger und fügt hinzu: „Wir sind stolz, dass wir erneut so hochkarätige Mitglieder gewinnen konnten. Dies ist ein weiterer Pluspunkt für die Bewerber. Und auch ein Zeichen für die Bedeutung unseres Preises.“

Wieso die Stiftung den Preis vergibt, begründet Holzinger so: „Wir wollen das Gesundheitssystem zukunftsfähig machen. Dazu sind neue Produkte und Prozesse nötig, die dazu führen, dass die Versorgung für die Patienten besser wird, aber gleichzeitig auch Personal entlastet und gezielter arbeiten kann. Und die Gelder, die letztlich von den Beitragszahlern kommen, effizienter eingesetzt werden.“ Die Einreichungen der vergangenen Jahre zeigen eindrucksvoll, dass es an kreativen Ideen nicht mangelt. Darauf möchte die Stiftung Münch aufmerksam machen – und damit auch den Druck erhöhen, das starre System für Innovationen zu öffnen.